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Tipps & Tricks für Hundehalter

Vorschriften für Hundehalter

   
 
   
  Regeln erleichtern das Zusammenleben
  Wo viele Menschen aufeinander treffen, gibt es unterschiedliche Interessen.
Deshalb stellen die Stadtverwaltung und das Land Baden-Württemberg verbindliche Regeln auf, um das Zusammenleben zu erleichtern.
   
  siehe auch hunde-in-stuttgart.de
   
  Vorschriften für Hundehalter
 
  • Für das gesamte Stadtgebiet gibt es keinen generellen Leinenzwang.
  • Auf öffentlichen Straßen und im Wald dürfen Hunde nicht ohne Begleitung einer Aufsichtsperson, die auf das Tier jederzeit einwirken kann, frei herumlaufen.
  • Hunde müssen in folgenden Bereichen des Stadtgebiets an der kurzen Leine (1,5 Meter) geführt werden:
    - in öffentlichen Anlagen,
    - Fußgängerzonen,
    - Fußgängerunterführungen,
    - auf Gehflächen in unterirdischen Verkehrsbauwerken,
    - an Haltestellen der öffentlichen Verkehrsbetriebe einschließlich der Zu- und Abgänge zu den Stationen,
    - auf Verteilerebenen, Treppen und Bahnsteigen,
    - auf dem öffentlichen Weg „Neckardamm“,
    - bei Menschenansammlungen.
  • Außerdem müssen Sie Ihren Hund von öffentlichen Liegewiesen, Spielplätzen, Schulhöfen, Außenanlagen von Tageseinrichtungen für Kinder, Kinder- und Jugendhäusern, Bolz- und Wetzplätzen sowie Sport- und Freizeitanlagen unter freiem Himmel (sofern sie nicht unter das Waldgesetz fallen) fernhalten.
  • Während des Stuttgarter Frühlingsfests und des Cannstatter Volksfests sind Hunde auf dem Wasen verboten.
  • Sie dürfen im Gottlieb-Daimler-, im Gazi- (früher Waldaustadion) und im Robert-Schlienz-Stadion nicht mitgeführt werden.
   
  Hundekot kann gefährlich werden
  Hunde brauchen Auslauf. Im Wald und auf der Flur können sie sich austoben.
Wenn Sie als Hundehalter dabei ein paar Dinge beachten, sind Ihnen Landwirte und Spaziergänger dankbar:
  • Beseitigen Sie auch in der freien Landschaft den Hundekot auf den Wegen.
  • Lassen Sie Ihren Hund nicht auf Weiden, Futterwiesen und in landwirtschaftlich genutzte Flächen laufen.
    Weidetiere fressen kein mit Kot verunreinigtes Gras. Außerdem kann durch infizierten Hundekot der Erreger Neospora caninum auf Kühe übertragen werden, der bei Rindern die Infektionskrankheit Neosporose auslöst und dann zu Früh- und Fehlgeburten führt. Betroffene Landwirte erleiden so oft hohe wirtschaftliche Schäden.
   
  Quelle: Merkblatt der Stadt Stuttgart